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PROSA

Geschickte Hände
Beate aus Wesel

Seit zwei Tagen hatte ich Herzklopfen, wenn ich an die Begegnung mit ihm dachte und nun war es so weit. Ich lag unter ihm, einem attraktiven Mittvierziger, schlank, grauhaarig, mit langen, flinken Fingern, die er gekonnt einzusetzen wusste.
Wie aus weiter Ferne hörte ich ihn mit sanfter, leiser Stimme sagen, dass ich mich entspannen solle. Ich versank in seinen blauen Augen. Er war konzentriert und sorgte mit seinen erfahrenen Händen dafür, dass mir ein Schauer nach dem anderen über den Rücken lief.
Mir brach der Schweiß aus und ein leises Stöhnen kam über meine Lippen. 
Vollkommen willenlos schloss ich die Augen und wollte nur noch eins.....
Doch plötzlich wurde ich von seiner Stimme - diesmal unangenehm laut - in die Wirklichkeit zurückgeholt: 
“Frau Krause? Die Patientin ist fertig. Würden Sie bitte noch den Zahnstein entfernen?“


Brigitta - eine Männerfantasie
Werner Fritz

Was ich da in der Hand hielt, war das schönste, edelste und erbaulichste, was eine Männerhand überhaupt zu fühlen in der Lage ist. Das war so rund, so weich und doch wieder fest und ich sah mich dem Wunsch ausgesetzt, diese Köstlichkeit nie wieder loszulassen...
"Gefalle ich dir, wenn ich nackt bin?" Sie hob mit den Händen ihr langes Haar und ließ es wieder fallen. Ich bedauerte zutiefst, dass meine nicht mehr auf dem Höhepunkt der Jugend befindliche Manneskraft einen zweiten Anlauf aussichtslos erscheinen ließ ...
Ich saß an diesem Abend noch lange mit ihr auf der Couch und beschäftigte mich mit ihr, ohne viel zu reden. Schon ihr volles, seidenweiches Haar in der Hand zu fühlen, war eine Art erotischer Handlung und wenn ich sie ansah, glaubte ich, sie jedes Mal neu zu entdecken und zu erforschen. Ich strich sanft mit dem Finger um ihre schön geschwungenen Lippen, sie stupste mit ihrer Zungenspitze an meinen Finger und verfolgte ihn. Ich küsste diesen schönen Mund mit Freuden und konnte von ihren Lippen nicht genug kriegen. Brigitta ließ mich ihre kräftige und sehr bewegliche Zunge spüren und ich vermied es, dass mir meine Brücke mit den vier vorderen Schneidezähnen plötzlich im Mund herumkugelte ...

Anmerkung:
Mit feiner Ironie beschreibt der Autor die ungewöhnliche Beziehung eines alternden Mannes zu einer jungen Grönländerin. Es handelt sich bei ihr um eine von zuständigen Experten zweifelsfrei festgestellte Inkarnation aus dem dreizehnten Jahrhundert nach Christus. Sehr lebendig, äußerst attraktiv und neugierig auf unser modernes Leben! 
Aus Platzgründen konnten hier nur einige erotisch relevante Stellen aus diesem in jeder Beziehung überaus unterhaltsam geschriebenen Buch veröffentlicht werden.
Fred Lang

E-Mail: Werner.Fritz@t-online.de

Hier geht's zum ersten Kapitel des Buches: 
http://www.werner-fritz.homepage.t-online.de/

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Anregung zu neuen Wort-Findungen und -Spielen
Angelface

Weil dir das normale Wort
"Geschlechtsverkehr"
vom Klang her so
unaussprechlich erscheint
und "mit dir schlafen"
dir zu
abgedroschen klingt
und "Bumsen"
zu banal ist

deshalb versuche ich
das Wort zu finden
welches dir dafür
gefallen könnte…
dich sozusagen
gierig geil macht

und wenn ich tief in
deine Augen schaue
kommt mir der
heiße Gedanke
dass du nur darauf wartest,
dass ich brutal zu dir sage: "Ich will dich ficken!"
© Bernhard Priest
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"Geschlechtsverkehr"

Nun, das ist wohl die übliche Bezeichnung für den Tat-Hergang. 
Das bringe ich locker über die Lippen, wenn ich darüber "berichten" wollte oder es müsste.

"Mit Dir schlafen" hat sich als weichere Variante eingebürgert und ist allgemein verständlich, deshalb klingt es abgedroschen, fängt aber den Wunsch nach dem Akt ziemlich passend ein.
*
"Bumsen" ist tatsächlich etwas banal, klingt eher nach Arbeitersprache, Gossensprache von Jugendlichen, wobei ich dies nicht von vornherein als unpassend bezeichnen würde.

"Ich will dich ficken" ist für mich, wenn es nicht im Rausch der Sinnesgefühle aus einem hervorbricht um die eigene Geilheit zu verdeutlichen, eher negativ besetzt. Weil es eine gewisse Brutalität, ja eine gewisse Grausamkeit nicht ausschließt, wenn es laut und heftig ausgesprochen wird.
Es hat irgendwie mit Macht über den Anderen zu tun und klingt in meinen Ohren fast schon gewalttätig. Passt gut zu einem Akt, der bald heftig und leidenschaftsvoll ausgeführt wird und die Erregung des Anderen noch mehr steigern soll.
Ich mag es in der Umgangssprache eher nicht. Die Verniedlichungsform "ficki - ficki machen" löst hingegen ein Schmunzeln in mir aus.

Ich denke mal, es ist sowieso schwierig, Worte und Beschreibungen für ein Gefühl zu finden, seien sie die der Liebe oder die der Erregungskurven eines Einzelnen. Worte haben viel mit unseren erlebten Erfahrungen zu tun, die ja der Andere gar nicht kennt.

Besetzt man ein Wort, das gängig ist und für den Einen keine besonderen Erlebnisse enthält, mit den eventuellen Negativerfahrungen des Gegenübers, dann kann das schon einen schlechten Beigeschmack auslösen, ein Unbehagen - erinnerungsträchtig negativ besetzt. Das kann bei der Frau sogar bis zum "Zustand der Wüste Gobi" führen oder beim Mann zum absoluten Abschlaffen seines Gliedes!
Daher muss man dies dem Anderen sagen und er sollte das Wort vermeiden, wenn er das kann.
Für den Einen ist es ein Wort, das sein eigenes höchstes Entzücken hervorruft, für den Anderen ist es nur ein Ausdruck ohne tiefere Bedeutung, ohne eigene Besetzung.

Deshalb ist es schön, neue Wortfindungen zu entdecken - möglichst gemeinsam. Dann gehören sie zur absoluten Intimsprache zweier  Individualisten. 
Sie sind kostbar, weil geheim - nur für den Einen erkennbar - und sie haben somit eine viel tiefere Bedeutung, weil sie sich mit einem Augenzwinkern - sogar in der Öffentlichkeit - zueinander sagen lassen.
Viele Menschen sind aber zu faul dazu, zu träge, zu phantasielos.

So wie Koseworte immer schon erfunden wurden, die jedem Einzelnen auf den Leib und auf sein Gefühl zugeschnitten sind, so bedeutet auch das Bezeichnen des gewünschten Liebesaktes - sicherlich aus dem Augenblick heraus entstanden - eine besondere Individualität, die wunderschön von beiden empfangen, geboren und wiedergegeben wird.

Liebesgedichte sind wunderschön, treffen den Kern dessen, was Leidenschaft, Sehnsucht, die dem Körper zugewandt ist, aber die Seele nicht ausschließt - und erregen sicherlich den Neid des Lesers, der sich sooo nicht ausdrücken kann, auch wenn er es gleich empfindet.

Falls auch Du - liebe Leserin, lieber Leser - gerne mit Worten spielst, dann sollte es dir nicht schwer fallen eine eigene Liebessprache zu erfinden …
© by Angelface

E-Mail: angelfacepet@web.de

Traumfreuden
Angelface

Sie lächelte und schob sich noch tiefer unter ihre Kuscheldecke. Jedes Mädel, ob groß oder klein, jung oder alt, durfte doch von dem Einen träumen, dem, der unerreichbar für sie war.
Sie weigerte sich ihre Augen zu öffnen, träumte weiter und ließ die Bilder und Empfindungen erneut aufleben.
Warm und begehrlich weich fühlte sie sich an. Ihr Körper sprach seine eigene Sprache.
"Nur träumen", wisperte eine kleine Stimme in ihr. In Gedanken fühlte sie noch die warme Hand, die ihre Haut zärtlich umschloß.
Der Traum gaukelte ihr Bilder vor, die sie im Wachzustand niemals zugelassen hätte. Funken von Bildern und Tönen fühlte sie.
Vor ihrem inneren Auge entwickelte sich eine Szenerie, die einerseits ein wenig gruselig, andererseits unglaublich erotisch war.
Sie waren in einem Labor mit vielen unbekannten Menschen. Die raunten und flüsterten miteinander aufgeregt, denn sie bekamen ein Experiment vorgeführt, in dem eine Schlange aus dem Mund eines Menschen geboren werden sollte.
Er stand hinter ihr, hielt gebührlichen Abstand, nur die ausstrahlende Wärme seines Körpers traf sie wie ein Hauch, in den sie sich willig schmiegte.
Das Experiment begann, und während sie eine Gänsehaut bekam, sich ihre steifen Brustwarzen ein wenig schmerzhaft, aber lüstern verspannten, trat sie unwillkürlich noch einen Schritt nach hinten, um den Kontakt zu ihm nicht zu verlieren.
"Spann' mich nicht so auf die Folter", flüsterte sie IHM innerlich zu. Doch ihr Mund blieb keusch geschlossen. Er lächelte ebenfalls stumm zurück. Wissend blickten seine Augen in die ihren, als sie leicht den Kopf zu ihm drehte..
Mittlerweile hatte sich die Menge ein wenig verschoben, alles drängte nach vorne um besser sehen zu können, während sie beide noch bewegungslos dastanden, als hätte sie jemand zusammengekettet. Die Chemie zweier Menschen hatte "Ja" gesagt.
"Alles andere, als einzig und allein deine ganz persönliche Wunschvorstellung, sind nur die anerzogenen Moralvorstellungen" sagte eine leise flüsternde Stimme in ihrem Kopf, als spräche eine zweite Person zu ihr. Sie lächelte und ließ der Geschichte ihren Lauf. 
"Phantasien sind nicht verboten, weder für den Mann noch für die Frau", raunten ihr die innere Stimme zu.
Gut und Böse, Erlaubt und Verboten stritten sich ein wenig in ihr, als sie seine warme Hand wie beschützend auf ihrer Schulter fühlte.
Sie lehnte sich leise seufzend an ihn an.
Ihm ging es wohl ebenso. Das fühlte sie. Kribbelnde Erregung bemächtigte sich ihrer. "Ach was, alles Unsinn" ertönte die Gegenstimme, "dich hat nur schon lange keiner mehr richtig angefasst. Das sind nur die Hormone!".
"Doch nicht nur das, nun ja, ein wenig schon. Doch nicht nur", sagte die Zweitstimme entschuldigend zu ihr, "könnte ich nicht so gut lachen und reden mit ihm, wäre die Anziehungskraft, die von ihm ausgeht, bestimmt um Einiges weniger".
"Papperlapapp" ertönte eine dritte Stimme aus dem Hintergrund - das war seine innere Zweitstimme - "es zieht euch einfach magisch zueinander. Steht dazu und genießt es, anstatt euch innerlich zu zerfleischen, zu entschuldigen und sich Vorwürfen hinzugeben, dass sich das nicht gehört"!
Die Natur hat es so eingerichtet, dass sich Mann und Frau gegenseitig anziehen. Egal, ob sie nun Bruder und Schwester, Lehrer und Schüler sind, jung und alt oder Alt zu Jung.
Und während sie nun beruhigt die Wärme seiner Hand genoß, den Duft seiner Haut einatmete und das zärtliche Strahlen seiner Augen zuließ, erwachte sie zitternd - warm und nass.

© by Angelface

E-Mail: angelfacepet@web.de


Liebe
Eberhard Kamprad

Wenn ich ihren zarten Körper in den Armen halte, kann ich mir kein größeres Glücksgefühl vorstellen. 
Sanft gleitet meine Hand durch ihr dichtes, schwarz-braunes Haar. Besonders gern hat sie es, wenn ich ihr über den Rücken fahre und jeden Wirbel einzeln abtaste. Dann bedankt sie sich mit ungeschickten, feuchten Küssen. 
Oft reiben wir unsere Nasenspitzen aneinander. Dabei kann ich einen tiefen Blick in die geheimnisvollen Abgründe ihrer braunen Augen tun und frage mich, was geht in ihrem Geist vor, was denkt sie, was fühlt sie?
Ihr wohlgeformtes Hinterteil ist mir immer ein entzückender Anblick. Beim Gehen wackelt sie damit auf eine bezaubernde Art hin und her und ich kann mich nicht entscheiden, ob sie von vorn oder von hinten hübscher aussieht.
Besonders verlockend ist es, die zarte rosa Haut ihres Bauches zu streicheln. Dann rekelt sie sich wohlig in meinem Arm und wenn ich ihr sage: „Ich liebe dich“, antwortet sie mit einem kräftigen „Wuff“ – meine Dackelhündin Dolly. 

© by Eberhard Kamprad

E-Mailadresse als Bild
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Lady Jane
Von Der Sandmann

Ich liebe dralle Frauen. Besonders die Pin-ups der 50er Jahre. Mit ihren vollen Brüsten und prallen Hintern haben sie mich schon zu einigen Handjobs verführt. Heute habe ich das Glück, ein Original zu bewundern: Jane kommt zum Fototermin. Sie ist eine üppige, blonde Vierzigerin. 
In einem leichten geblümten Sommerkleid und roten hochhackigen Pumps betritt sie mein Atelier. Sie hält inne und lässt ihr Kleid schwingen. Dann beugt sie sich vor und gewährt mir einen tiefen Blick in ihr Décolleté. Kirschrote Unterwäsche wird sichtbar. Sehr professionell. Sie weiß, dass ich auf Strümpfe mit Naht stehe.
Meine Kamera zoomt auf ihre Füße, während sich das linke Bein des Schuhs entledigt und ihr nylonbestrumpfter Fuß den Knöchel des rechten Fußes reibt. Sie streckt ihre Zehen aus und streift den Fußballen an ihrer rechten Wade entlang. Der linke Fuß schlüpft wieder in den Schuh. Fußpoesie. Wenig Handlung und viel Inhalt in kurzer Zeit. Nun ist der rechte Fuß dran.
Jane öffnet ihr Kleid. Während mehrerer Kniebeugen reibt ihre Hand die Rückseite der Beine, perfekter Beine. Sie streckt ihr linkes Bein aus, rückt ihren Strumpf gerade, und ich will sie. Sie befestigt das Strumpfband ihres Höschens, und ich liebe sie. Sie geht zu einem Sessel und lässt sich auf dessen Lehne nieder. Sie kreuzt ihr rechtes Bein über ihr linkes und lässt ihren Schuh baumeln. Ein baumelnder Damenschuh wirkt hypnotisierend.
Vielen ist das gar nicht bewusst, aber im Büro gibt es immer eine Frau, die mit ihren Schuhen baumelt. So verliert man Arbeitszeit, denn wenn ein Typ so etwas mag, wird das irgendwann zur fixen Idee. Er kann einfach nicht genug davon kriegen - zu sehen, wie eine Frau mit ihren Schuhen baumelt, oder sie an ihrem Schreibtisch von sich schleudert.
Immer noch auf der Lehne balancierend spielt Jane mit beiden Füßen. Nun zoomt meine Kamera auf ihre Hand. Ihre Finger verschwinden in ihrem Höschen und beginnen ein Spiel. Sie simuliert Erregung (nicht recht glaubwürdig, aber wen stört’s). Das Oberteil des Kleides verschwindet, und zum Vorschein kommt ein passender roter BH aus Spitze, der große schwere Brüste mit kecken Brustwarzen bändigen soll. Jane legt ihre Melonen frei und ich will sie mit meinem Sperma verzieren. Doch ich muss mich noch bremsen, ihre Show geht weiter. Meine Hose ist mir inzwischen mehrere Nummern zu eng.
Sie stimuliert ihre Nippel und spielt Erregung kurz vor dem Höhepunkt. Eine Hand reibt hingebungsvoll ihren nylonverhüllten Fuß, die andere spielt leidenschaftlich mit den Lippen ihrer Vulva (das Höschen hat die Bühne bereits verlassen und wird mir heute nacht beim träumen helfen). Nun ein Schwenk, langsam zieht sie erst den einen, dann den anderen Strumpf aus. Sie tut es langsam, sehr langsam, und es ist sehr erotisch. 
Ich habe schon längst eine gewaltige Erektion. Den fast unwiderstehlichen Drang, meinen Lümmel raus zu lassen und ihn zwischen ihre Füße zu klemmen. Aber ich will nichts überstürzen und vor allem nichts verwackeln. Die korrekte Art, Strümpfe auszuziehen, ist wohl, den Fuß bedeckt zu lassen, den Strumpf das Knie hinunter über den Fuß zu rollen und ihn nicht vom Fuß zu ziehen. Im Hintergrund sieht man etwas unscharf und im Schatten ihren dunklen Busch. Busch und Füße. Der Kopf ist angeschnitten. Direkte Symbolik. Fingernägel und Zehen. Die Finger zwischen den Zehen. Es fehlt nichts. Nun wird auch der andere Strumpf langsam entfernt, und eine Nahaufnahme zeigt ihren nackten Fuß und ihr Spiel. Meine Qual scheint Jane köstlich zu amüsieren.
Mit ihrer linken Hand spielt sie mit sich, und gleichzeitig leckt Jane die Wölbung ihres rechten Fußes. Wow! Welch Akrobatik! Selbst wenn ich sie in einem Supermarkt träfe, wäre ich scharf auf Jane, so unglaublich sieht sie aus. Für einen Fußfanatiker wäre es die völlige Ekstase. Meine Hose platzt gleich. Ich klammere mich an meine Kamera. Viele feuchte Nahaufnahmen folgen - sie saugt an ihrem großen Zeh. Was soll das wohl symbolisieren? Ich erhalte eine Lektion in Fußerotik.
Nach einer Weile zieht sie ihre Strümpfe wieder an - auf die korrekte Art. Sie schlüpft in ihre Schuhe und hört auf, mit sich zu spielen. Sie schlenkert ihre Füße und erhebt sich. Jetzt posiert sie wieder, stolziert wie ein Model und beugt sich nach vorn, um ihre Strümpfe zurecht zu ziehen. Zu meiner größten Freude hebt sie ihr Kleid vorne hoch und entblößt ihren dichten Dschungel, der vom Saum ihrer Nylons eingerahmt ist. Welch perfekte Vorstellung! 
Jane verlagert kokett ihr Gewicht, dreht sich mit einem leisen Kichern um, bückt sich und zeigt mir ihr breites rundes Hinterteil. In der Mitte prangen herausfordernd ihre Schamlippen. Mit meiner Beherrschung ist es nun vorbei. Ich befreie endlich meinen Hammer aus der Hose, springe nach vorn und falle hinter ihr auf die Knie. Ich bete sie an. Ich presse mein Gesicht zwischen ihre Backen und schicke meine Zunge auf eine lange Entdeckungsreise ...

© by Der Sandmann
sand.man1@web.de



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Dildo, Vibrator und andere Haushaltsgeräte
Von Raoul A. Yannik

Schmutzige Hände in dämmrigem Licht. Man kann sie nur schemenhaft erkennen, die schwitzenden Männer, die im Halbkreis knien. Nur ein kleiner Ausschnitt am Boden wird durch eine starke Lampe strahlend hell ausgeleuchtet. Im Hintergrund, verborgen im Halbdunklen stehen Frauen und Männer und beobachten die unwirkliche Szene. Es herrscht atemlose Stille, nur unterbrochen von einem leisen, angestrengten Keuchen. Es ist drückend heiß und die Spannung steigt ins unerträgliche. Was wird passieren? Wer wird ihn zuerst in der Hand halten? Jetzt ein Aufschrei, der Kreis wird enger, die Zuschauer drängeln sich nach vorn. Wer darf ihn berühren? Vielleicht die Frau mit der Brille und den hochgesteckten Haaren. Die Praktikantin auf keinen Fall, sie ist zu jung. Auch der ältere unrasierte Mann nicht. Wir wissen es nicht wer der Erste war. Aber die Archäologen der Eberhard-Karls-Universität Tübingen haben ihn nach langer Suche in der Höhle „Hohle Fels“ bei Schelklingen auf der Schwäbischen Alb gefunden. Der Fund ist eine wissenschaftliche Sensation. Ein 20 Zentimeter langer, intensiv polierter und gravierter Penis aus Siltstein, einem feinkörnigen Sedimentgestein wurde im Juni 2005 ausgegraben. Mehrere Radiokohlenstoff-Messungen beweisen es eindeutig. Der Steinzeitdildo ist über 28.000 Jahren alt. 

Nicht nur der Fund ist beachtlich. Auch Größe und Form des steinzeitlichen Sexspielzeugs zeugen von einem hohen Gebrauchswert. Die gewichtigen Maße, zwischen 2,8 und 3,6 cm im Durchmesser und 19,8 cm in der Länge sprechen für die hohen Ansprüche der verwöhnten Steinzeitfrau. Das es sich eindeutig um eine steinzeitlichen Dildo handeln muss, ist bewiesen. Die extrem lang gestreckte Grundform kommt so in der Natur nicht vor. Auch die künstliche Bearbeitung durch Steinzeitmenschen zeigt, dass der frühe Mensch so dumm nicht war. Feine Schleifspuren und die starke Politur auf der Oberfläche, dazu mehrere sorgfältig eingeschliffene, umlaufende Linien lassen das Objekt eindeutig als Phallus erkennen. Aber der Fund war nicht nur ein steinzeitliches Sexspielzeug. Es war auch ein Universalwerkzeug mit mehreren Haushaltsfunktionen. Spuren an der Oberfläche belegen, dass er auch als Schlagstein und vielleicht sogar als Waffe Verwendung fand. 

Dildo und Vibrator haben eine lange, historische Geschichte. Der erste bekannte Vibrator stammt aus den Zeiten von Kleopatra. Da es noch keine Batterien gab, mussten die Bediensteten im alten Ägypten auf Fliegenfang gehen, um den ersten Vibrator funktionsfähig zu machen. Die summende und brummende Schar wurde in zu Tüten gerollten Papyrus gesteckt und verhalf zu klitoralen Freuden. 

Heutzutage ranken sich noch viele Fragen und Legenden um das Thema. Schamhaft wird geschwiegen, versteckt und einsam genossen. Nach einer Spiegel-Umfrage wissen zwar 66 Prozent aller Deutschen, wofür ein Dildo geschaffen wurde, aber ich habe die Umfrage überprüft und weiter geforscht. Meine repräsentative Befragung von siebzehn Frauen im mittleren Alter ergab, dass sich der Wissenstand in der Bevölkerung auf den uralten Witz vom Vibrator und dem Rasenmäher beschränkt, den ich aus Gründen einer seriösen Berichterstattung hier nicht erzählen möchte. Das bedeutet, dass 33,99 Prozent der Deutschen keine Ahnung von Rasenmähern haben. Aber nicht nur in Deutschland gibt es gravierende Wissenslücken. Wie mir berichtet wurde, schockte Britney Spears in der britischen Sendung „Popworld“, den Moderator Simon Anstell. Auf die Frage, was sie als letztes im Mund gehabt hätte, antwortete Britney: „Ein Dildo“. Nach kurzem Nachdenken, soll Britney in Tränen ausgebrochen sein. Die Szene wurde aus verständlichen Gründen herausgeschnitten. Daraus kann man ableiten, dass die massiven Anwendungsmängel auf fehlende oder unzureichende Bedienungsanleitungen zurückzuführen sind.

Meine zunächst einfach erscheinende Passantenbefragung in der Fußgängerzone einer Großstadt in Nordrhein-Westfalen, nach dem Unterschied zwischen Dildo und Vibrator, erbrachte nur Sprach- und Ratlosigkeit. Dabei ist die Antwort einfach: Wenn er von alleine nichts tut und faul rum liegt, muss es ein Dildo sein. Es kann aber auch ein Vibrator ohne Antrieb sein. Vielleicht sind die Batterien alt, schwach und lustlos. Wenn er aber Geräusche von sich gibt, sich bewegt und aktiv ist, dann muss es ein Vibrator sein.

Damit kommen wir zu Fragen, die viele Männer bewegen: Liebt sie mich wegen meiner inneren Werte, oder bin ich nur ein wandelnder Dildo der gebraucht werden soll? Kann man einen Dildo im Haushalt dulden, oder wird das Spielzeug zum ernstzunehmenden Rivalen? Kann der gut, aber nicht zu gut versteckte Dildo zum Scheidungsgrund werden? 
Um diese Fragen zu beantworten, müssen wir eine neue Studie von (vorwiegend männlichen) Sexualforschern interpretieren. Danach befriedigen sich 86 Prozent aller Frauen selbst. Die Studie hat auch eindeutig ergeben, dass viele Frauen Sexspielzeuge verwenden. Nicht bekannt ist die genaue Zahl von Sexspielzeuganwenderinnen. Sehr betont wurde in der Studie, dass Frauen eher kleine Dildos und Vibratoren bevorzugen, die sie in der Handtasche überall mit hinnehmen können. Das gibt zu denken, denn der Trend zu kleineren Größen ist ein wichtiges Signal, dass viele Männer aufatmen lässt. Offensichtlich, und das ist wissenschaftlich bewiesen, präferiert die Mehrzahl der Frauen Kleineres. 

Gesellschaftliche Veränderungen und ein neues Selbstverständnis berufstätiger Frauen erfordern neue Produkte. Der Trend geht eindeutig zum kleinen Zweitdildo für unterwegs und für den Arbeitsplatz. Diese neue Freiheit führt zu ersten Auswüchsen, denen die Mehrzahl älterer Männer verständnislos gegenüber steht. In der Filiale einer bekannten, deutschen Supermarktkette nahm die Übersexualisierung bereits überhand. Eine Supermarkt-Mitarbeiterin hatte voller Stolz ihren am Vormittag neu erworbenen Vibrator ausgepackt und zur allgemeinen Begutachtung den Kolleginnen und Kollegen gezeigt. Die Vorfreude währte nur kurz. Konservative Vorgesetzte sprachen die fristlose Kündigung aus. Ich konnte bei meinen Recherchen nicht feststellen, ob außer der Mitarbeiterin, auch Gurken und anderes Gemüse aus dem Sortiment verbannt wurden. Meine Anfrage an den Vorstand der Supermarktkette ist bis heute noch unbeantwortet. Ich werde meine Leserinnen und Leser über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden halten. 

Die geschlechtsspezifischen Restriktionen bedürfen einer schnellen Überarbeitung. Männer dürfen nicht öffentlich ihr Geschlechtsteil zeigen. Das ist behördlicherseits verboten. Dagegen dürfen Frauen, zwar immer noch nicht am Arbeitsplatz, aber ungesühnt im Cafe ihren Dildo aus der Tasche ziehen und mit der Freundin über die Funktionsweise diskutieren. Dieser diskriminierende Missstand muss mutig behoben werden. Die Gesellschaft hat ein Recht auf unbeschwerte Freude, frei von restriktiven Moralvorstellungen. 

Auch aus den Niederlanden gibt es Neues zu berichten. Die ersten Automaten, die Vibratoren und Dildos anbieten, werden an gut frequentierten Plätzen aufgestellt. Die Bezahlung ist einfach und diskret per Kredit- und Bankkarte. Die Nachfrage ist groß, denn immer mehr selbstbewusste Frauen stehen offen zu ihrem persönlichen Dildo. 

Die Trendsetter aus der Mode- und Promiszene bestimmen die Ins und Outs. Von der Familie Beckham ist bekannt, dass sie sich so ziemlich jeden Luxus leisten kann. David Beckham, der Superkicker von Real Madrid, hat seiner Gattin Victoria ein ganz besonderes Luxusgeschenk gemacht - einen Platinvibrator. Angeblich soll das dekorative Stück 1,8 Millionen Dollar wert sein. Es ist damit das teuerste Sexspielzeug der Welt, das mit einfachen Batterien von der Tankstelle betrieben wird. Angeblich erwägt auch Mick Jagger den Ankauf dieses Luxus-Sexspielzeugs, um es einer Freundin zu schenken. So ändern sich die Zeiten. In den Anfangszeiten des Rock, soll Mick Jagger der vor ihm knienden Sängerin Marianne (Mary-Juana) Faithfull einen Schokoriegel rektal eingeführt und daran gelutscht haben … Aber das führt an dieser Stelle zu weit und ist Rockgeschichte.

Das Design spielt eine wichtige Rolle in der gesellschaftlichen Akzeptanz. Designer-Skulpturen aus Glas, Keramik oder Edelstahl können auch als Schmuckstück auf dem Wohnzimmertisch repräsentative Aufgaben erfüllen. Der Nachteil solcher Geschenke ist, dass Dildo, Liebe und Vibrator früher oder später nur noch Erinnerungsstücke sind. Es muss etwas Neues her. „Shag Bags“, Aufbewahrungsbehälter für Vibratoren aus echtem Nerzfell, oder für das kleinere Budget aus Kunstfell waren der Hit im letzt jährigen Weihnachtsrummel. 

Dieses Jahr avanciert der Dildo in saisonal passenden Farben zum Lifestyle Accessoire und gehört in jede Prada-Handtasche. Der hautfarbene Standarddildo bekommt ernstzunehmende Konkurrenz. Zunehmend wird er durch leuchtende Farben, vom zarten Hellgrün, bis zum knalligen Rot bedrängt. Der schwarze Doppeldildo um Abendkleid ist ein immer gerngesehenes Geschenk, das nicht nur die Gefühle, sondern auch die Geschlechtsteile berührt. Wer noch unschlüssig ist, entscheidet sich vielleicht für einen kleinen Delphin im zarten Himmelblau? 

Für konservative Hausfrauenkreise ist mehr Mut zu Farbe und Form, zu mehr Solidarität und Aufklärung gefordert. Dem Ruf nach mehr solidarischer Entscheidungsfreude sind fünf Bürokolleginnen einer mittelständischen Präzisionsuhrenfabrik aus Böblingen gefolgt. Um die kurz bemessene Mittagspause sinnvoll zu nutzen, wurde die Anschaffung eines Vibrators beschlossen und im örtlichen Sexshop realisiert. Leider hatten mich die fünf Damen vor dem Kauf nicht konsultiert. Die Initiative scheiterte an den technischen Hürden. Die fehlenden Batterien mussten nachträglich im Elektronikfachmarkt nachgefragt werden. Die Frage des dienstbeflissenen Verkäufers nach der Batteriegröße konnte nicht beantwortet werden, da die fünf Damen unfähig waren, das Gerät aus der diskreten Plastiktüte zu nehmen. Aus dem intelligenten Vibrator wurde ein dummer Dildo ohne Batterien.
Es zeigt sich, dass der robustere Dildo im Alltagsgebrauch die bessere Entscheidung ist. Meine nicht nur wegen ihrer selbstbewussten Wesensart besonders bewunderte Ex-Freundin Elke kam sehr ins stottern, als der dreizehnjährige Sohn eine brisante Frage stellte: „Mum, darf ich die Batterien aus deinem Vibrator nehmen, meine Playstation geht nicht mehr.“ Mit einem Dildo und vorausschauender Vorratshaltung wäre das nicht passiert. Der technisch interessierte Sohn hätte sich voraussichtlich mehr um seine vernachlässigten Hausaufgaben gekümmert und müsste sich nicht mit einem ADS (Aufmerksamkeits-Dildo-Syndrom) rumquälen.

Es ist offensichtlich, die Technik überfordert viele Frauen. Darum gebe ich einer Vibratorneuheit aus Großbritannien nur geringe Marktchancen. Die Firma Cool & Groovy Toy Company hat einen neuartigen Vibrator entwickelt. Beim Betrachten einer ankommenden SMS wird das Sexspielzeug in Schwingungen versetzt. Es sind drei Bewegungsmodi enthalten, die von der Buchstabenanordnung in der Kurzmitteilung aktiviert werden. Die Übertragung von Handy zum Vibrator erfolgt per Bluetooth-Funk. Das erinnert mich an meine Ex-Freundin Petra, die mich in Liebessehnsucht aus der Umkleidekabine eines Bekleidungshauses in Sindelfingen anrief, damit ich sie zurückrufen kann. Leider war der Vibrationsalarm ihres Handys zu schwach und auch die sexuelle Stimulierung lässt in den letzten Monaten sehr zu wünschen übrig. 

Globale Märkte und Produkte aus Entwicklungsländern können zur Gefahr unserer hochindustrialisierten Gesellschaft werden. Wer einen aus einem Billiglohnland stammenden, für den amerikanischen Markt bestimmten, elektronischen Dildo in eine Steckdose europäischer Norm zwängt, verursacht einen Kurzschluss im deutschen Haushalt. Darum möchte ich technisch unbedarfte Damen von der Anschaffung eines Vibrators ausdrücklich abraten. Im konservativen Haushalt ist der rustikalere Dildo dem mit sensibler Elektronik ausgestatteten Vibrator haushoch überlegen. Auch als Sportgerät ist der weniger störanfällige Dildo zu bevorzugen. In der linksliberalen TAZ lese ich von einer fleißigen Radlerin, die eine Silikon-Slip-Einlage bevorzugt, deren fest angebrachter Dildo für Füllung und eine Noppenzunge für klitorale Reibung sorgt. (Quelle: TAZ 1997). 

Wer sich nicht zwischen Dildo und Vibrator entscheiden kann, dem bietet der Haushalt schon seit der Steinzeit eine Vielzahl von gleichwertigen Gegenständen. Meine Ex-Freundin Petra hat mir anschaulich die Funktionsweise einer Sektflasche erklärt, die ich verantwortungsbewussten Anwenderinnen weitergeben möchte. Zuerst das störende Papier am Flaschenhals sorgfältig entfernen. Dann mit der Zungenspitze vorsichtig um den Flaschenhals um das Glas auf scharfe Kanten und Unebenheiten zu prüfen. Wer eher zu feuchteren Spielen neigt, trinkt die Sektflasche aus und füllt die leere Flasche zu etwa einem Drittel mit lauwarmem Wasser auf. Für den exquisiten Geschmack ist gut gekühlter und spritziger Champagner zu empfehlen. Das von besorgten Müttern und misstrauischen Ehemännern kolportierte Gerücht über entstehenden Unterdruck und Ansaugproblemen gehört in den Bereich der Märchen. Alternativ eignen sich auch die modernen PET-Flaschen, in deren Boden aus Sicherheitsgründen ein kleines Loch gebohrt wird. 

Zum Schluss möchte ich noch auf die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten von elektrischen Zahnbürsten, die gern unter der Dusche verwendet werden, und Haarbürsten mit weichen Borsten hinweisen. Diesen Tipp habe ich von Marianne S. aus Bocholt, der ich an dieser Stelle sehr herzlich danken möchte. Aus der Bildzeitung vom 11. Januar 2006, die ich als Informationsquelle sehr schätze, erfuhr ich soeben, dass von anal eingeführte, tiefgefrorenen Forellen abzuraten ist, da sich beim auftauen die Gräten im Darm verhaken können.

Falls Sie liebe Leserin Ihre Erfahrungen berichten möchten, freue ich mich über Ihre bebilderte Zuschrift. 
Die Antworten werden für eine wissenschaftliche Studie verwendet. Die sensationellsten Entdeckungen auf dem Gebiet der Dildo- und Vibratorforschung werden prämiert. 

© Copyright 2006 by Raoul A. Yannik   www.raoulyannik.de
E-Mail: RaoulYannik@aol.com

Deutschland wird zur Masturbationsgesellschaft
Von Raoul A. Yannik

Ich muss zugeben, ich bin schockiert. Groß und deutlich lese ich in meiner Morgenzeitung: „Deutschland wird zur Masturbationsgesellschaft“. Nicht nur Deutschlands berühmtester Aufklärer Oswald Kolle, nein auch ich, der mündige Bürger, die schweigende Mehrheit macht sich Sorgen. Leben wir, weitgehend unbemerkt, in einer Gesellschaft von Masturbantinnen und Masturbanten? Habe ich womöglich, festgefahren in meinem blumig-bienigen Sexleben, etwas verpasst, oder sind wir ein masturbatorisches Schwellenland? Bin ich noch zu sehr in meinem Glauben befangen, dass Masturbation ähnliche Auswirkungen hat, wie eine Lustseuche, die sich ehemals um den Pornografie-Konsum und um die Masturbation gerankt hatten. (Zitat: Die Zeit 2001)

Mich hat die Frage beschäftigt, welche wirtschaftlichen und gesellschaftliche Auswirkungen zu erwarten sind, wenn immer mehr Männer (schreibt Oswald Kolle) dank Internet lieber Pornos als Masturbationsvorlage downloaden, als eine Partnerin suchen. Deckt Oswald Kolle nur tendenziöse Halbwahrheiten auf, die einerseits die bösen (männlichen) Downloadmasturbanten diffamiert, und andrerseits die guten (weiblichen) und technisch unbegabten Nicht-Masturbantinnen adelt? Oder sind Frauen einfach zu dumm zum downloaden? Schwere Bildungsmissstände, die nicht durch die Pisa-Studie erfasst wurden, tun sich auf. Erst die wissenschaftlich fundierten Daten zeigen die ganze Tragweite. Forscher der Uni Bonn fanden heraus, dass 90 Prozent der Männer und 86 Prozent der Frauen sich regelmäßig selbst befriedigen. Aber was ist mit den Masturbationsverweigerern los und wie sieht es mit der Masturbationsqualität aus? Ist womöglich auch die alte Theorie von Karl Marx vom Umschlagen des Quantitätsdenkens in Qualität, an die sich unzählige deutsche Handwerksbetriebe klammern, überholt? Eine Untersuchung der Uni Hamburg verzeichnete in den vergangenen 30 Jahren bei Männern einen Anstieg der Masturbationsfrequenz von 22 Prozent, bei Frauen sogar um 50 Prozent. Damit ist eindeutig bewiesen. Masturbation ist kein reines, elitäres Männervergnügen mehr. Die Frauen legen zu und sind dabei, die Männer, masturbationsmäßig gesehen, zu überholen. Masturbation ist also kein Ersatz für die sexuell Unterversorgten, sondern eine eigenständige Praxis. (Zitat: DIE WELT 2000)

Vollkommen unbemerkt ist ein neuer, unumkehrbarer Megatrend entstanden. Der Trend zur Multimasturbationsgesellschaft mit allen modischen Auswüchsen und Chancen. Aber wer zieht hierzulande schon seine Schlüsse daraus? Wer hat noch Angst vor Gehirnerweichung und Rückenmarksschwund? Wer überlegt, klärt auf und handelt? Natürlich niemand, und das ist symptomatisch für die Depression, die sich quer durch unsere Gesellschaft zieht. Einerseits boomt die masturbatorische Selbstbeschäftigung im häuslichen, intimen Rahmen, andrerseits macht sich niemand ernsthaft Gedanken, wie man diesen langlebigen Boom gewinnbringend nutzen kann. 

Wie immer sind uns die Amerikaner um Jahre voraus. Die älteren Leser erinnern sich vielleicht noch an Vietnam, den Golfkrieg (nein das war nicht der Krieg, den ältere Damen und Herren mit seltsamen Stöckchen auf großen Wiesen spielen), oder die erfolgreiche Befriedung des Irak? Wenn Sie vielleicht vermuten, dass es die militärische Übermacht war, die zu den grandiosen Siegen der Amerikaner geführt hat, dann haben Sie sich geirrt. Es war der Einsatz einer gefährlichen Geheimwaffe, die aus verständlichen Gründen kaum bekannt ist. Mir ist es, durch Insiderinformationen aus dem Weißen Haus gelungen, dieses streng gehütete Geheimnis zu lüften. 

Schon im Vietnamkrieg wurde diese Geheimwaffe das erste Mal getestet. Seit 1966 unterstützten die Models des Playboy (ein amerikanisches Magazin) amerikanische Soldaten in Kriegszeiten. Im damaligen Vietnam-Krieg flog Jo Collins, Miss Dezember 1964, mit einem Helikopter direkt in die Kampfgebiete und besuchte die Soldaten - eine nicht ungefährliche Aktion. Leider war die Wirkung von Jo Collins und ihre Kolleginnen noch nicht ausreichend erprobt, wie wir aus der Geschichte der Kriegsführung wissen. Offensichtlich war der Ho Tschi Min Pfad (ein Dschungelpfad in Kambodscha) feuchter und heißer und hat die Amerikaner mehr beschäftigt. Aber die Strategen im Pentagon haben daraus gelernt. Im Golfkrieg unterstütze der Playboy mit seiner „Operation Playmate“ die kämpfenden US-Truppen. US-Soldaten durften nicht nur an ihre Angehörigen, sondern auch an die Playboy-Playmates schreiben. Ein signiertes Photo und eine Antwort wurden zur Stärkung der Kampfmoral garantiert. Technische Unterstützung bekamen die Playmates von der Aktion Masturbate for Peace (www.masturbateforpeace.com). Leider konnte ich aus den mir zur Verfügung stehenden Quellen nicht die Masturbationsfrequenz (oder Schussfrequenz) und die Qualität der eingesetzten Hilfsmittel, die letztendlich zum Sieg geführt hatten, recherchieren. Aber das Ergebnis konnte sich sehen lassen und ist allgemein bekannt. Das lässt nur einen Schluss zu: Masturbation gezielt eingesetzt und unterstützt durch ständiges Feldtraining, hebt die Moral der Truppe. Ich finde, dass auch der Verteidigungsminister diesen Trend nicht länger ignorieren kann, und verstärkt auf unsere Bundeswehr im In- und Ausland einwirken sollte. 

Nicht nur die moralischen Auswirkungen auf die Truppe sind immens. Masturbation hat auch wirtschaftsfördernde Auswirkungen mit allen Vor- und Nachteilen. Telefonsex boomt, und ein Ende ist nicht abzusehen. Geschätzte 300.000 Personen, vorwiegend Hausfrauen im mittleren stöhnen in Deutschland unter der Last ihres Berufs und schieben Überstunden. Aber noch niemand denkt an die Gefahren am Arbeitsplatz. Amerika macht es uns wieder einmal vor. Ein Arbeitgeber einer Sex-Hotline in Florida musste einer Angestellten ein Schmerzengeld zahlen. Die 40-jährige Frau hatte angegeben, dass sie aufgrund der zur Verrichtung ihrer Arbeit notwendigen Masturbation an Sehnenscheidenentzündungen leide. Weiter führte die Frau an, dass sie sich ihr Leiden aufgrund „wiederholter Verwendung des Telefons“ zugezogen zu habe. Nun verlangt sie einen Zuschuss von 267 Dollar zu ihrem Wochenlohn von 400 Dollar sowie die Rückerstattung von 30.000 Dollar für medizinische Behandlungen. 

Dieses Beispiel von krankmachender Arbeitsüberlastung wird auch, und dazu muss ich keine hellseherischen Fähigkeiten entwickeln, bei uns Schule machen. Hier sind die Krankenkassen und Versicherungen mit innovativen Angeboten gefordert. Eine Masturbationsunfähigkeitszusatzversicherung (MUZ) mit anschließender Heilbehandlung und Wellnesswochenende könnte eine sinnvolle Bereicherung sein, für die jede(r) beruflich engagierte und verantwortungsbewusste Masturbant(in) gern einen Beitrag bezahlt. Nur mit wirksamer Öffentlichkeitsarbeit kann dieser Themenkomplex der breiten Masse viele Ängste nehmen und wichtige Fragen beantworten. Denn die moderne Technik wirft immer neue Fragen auf: Eine Untersuchung „Zur bakteriellen Kontamination von Telefonen“ ist sicher so titelträchtig wie die über „Penisverletzungen bei Masturbation mit Staubsaugern“. (Siehe auch die bemerkenswerten Veröffentlichungen in der Süddeutsche Zeitung und der Rheinische Post). 

Aber was ist mit der Sicherheit von Haushaltsgeräten, zum Beispiel von elektrischen Zahnbürsten unter Extrembedingungen? Und was ist mit Sekt- und Champagnerflaschen? Wer übernimmt die Verantwortung, dass das Staniolpapier ordnungsgemäß entfernt wird? Wer sichert den Duschkopf, dass er nicht falsch ab- und wieder aufgeschraubt wird. Dem menschlichen Erfindungsgeist sind keine Grenzen gesetzt, und dem Masturbateur ist nichts zu schwör, wie mein Freund Daniel D. aus E. immer zu sagen pflegte. Aber man kann schon verlangen, dass für Masturbanten ein gut sichtbarer Warnhinweis auf allen Haushaltsgeräten angebracht wird? Der TÜV (Technischer-Überwachungs-Verein) muss endlich in die Pflicht genommen werden, und zum Beispiel auf geordnete Inspektionen der verwendeten Hilfsmittel bestehen. 

Neue, wissenschaftliche Untersuchungen belegen auch, dass Masturbation, entgegen der früher gern gepredigten Lehrmeinung, nicht zu verstärkter Aknebildung führt, und Brillenträger keine exzessiven Masturbanten sind. Vielleicht hat Sie Ihr Religionslehrer mit gefalteten Händen eindringlich davor gewarnt. „Ich flehe euch an, meine jungen Freunde: Bringt nicht eure unsterblichen Seelen durch ein Vergnügen in Gefahr, das, wie man mir glaubhaft versichert, nicht länger als eindreiviertel Minuten dauert.“ (Aus einer Predigt eines Geistlichen vor Studenten in Oxford.) Vermutlich hat der Geistliche in der Bibel gelesen, und genau so wie ich, zwar jede Menge sexuelle Varianten gefunden, aber keinen Hinweis wie man richtig masturbiert. Auch der biblische Onan konnte mir keinen qualifizierten Rat geben, weil er unmittelbar nach seinem Coitus interruptus mit seiner Schwägerin ohne weitere Worte verschied. Nur eines ist sicher, er ist nicht der Erfinder der Masturbation, und Ehrenmale für sein Lebenswerk sind Fälschungen. 

Heutzutage wissen wir es besser. Nach einer amerikanischen Studie mit mehr als 30.000 Probanden scheint festzustehen, dass häufige Masturbation, oder die Ersatzhandlung Geschlechtsverkehr, offensichtlich vor Prostatakrebs schützen. Die Untersuchung, die von Forschern des National Cancer Institute in Bethesda über einen Zeitraum von acht Jahren durchgeführt wurde, war gibt einer Untersuchung australischer Forscher Recht. Diese war im Juli 2003 ebenfalls zum Schluss gekommen, dass häufige Ejakulation offensichtlich vor Prostatakrebs schütze. Demnach entwickelten Männer, die rund 21 Mal im Monat ejakulierten, um ein Drittel seltener Prostatakrebs als die Referenzgruppe, die etwa vier bis sieben Mal im Monat einen Samenerguss hatten. Wenn man die Sexmüdigkeit der deutschen Ehepaare berücksichtigt, lässt das nur einen Schluss zu. Masturbation muss staatlich gefördert werden. Nur dann kann Masturbation auch direkte Beitragssenkungen der Krankenkassenbeiträge bewirken. Masturbation muss den Platz in der Gesellschaft bekommt, der dieser Massenbewegung zusteht. 
Regelnde Institutionen sind gefordert. Und auch eine Zertifizierung nach DIN-Norm scheint mir sinnvoll, da Masturbation zwar seit vielen tausend Jahren praktiziert, aber es immer noch sehr große Unterschiede in der technischen Handhabung gibt. Überliefert ist, dass die alten Römer (und Römerinnen) stets die linke Hand (die Isishand) benutzten, die deshalb auch sinistra manus (linke Hand) oder pelex laeva (linke Freundin) genannt wurde. Ob sich daraus ableiten lässt, dass in jedem Parlament die Konservativen rechts, und die Fortschrittlichen links sitzen, ist mir leider nicht bekannt. Fraglich bleibt, ob die größten Macher im Bundestag (MdB) auch erfolgreichere Masturbanten oder im gleichnamigen Verein der Berufsmasturbanten (MdB) sind. Aber eines ist gewiss, ohne gesetzliche Regelungen und einer starken Lobby ist dem Masturbationswildwuchs nicht beizukommen.
Geregelte Masturbation kann auch einen wichtigen Beitrag zur Sanierung unseres Staatshaushalts leisten. Zur Förderung der Masturbation ist zum Beispiel ein Masturbationssolidaritätszuschlag (Maso) auf jede gesendete Email mit sexuell anregendem Inhalt, denkbar. Unserem maroden Staatshaushalt wäre damit geholfen. Eine kleine Masturbationszusatzabgabe mit Eintrag auf der Lohnsteuerkarte könnte man noch dranhängen, um gehemmte Masturbanten zu motivieren. Vielleicht entwickelt sich daraus eine Initiative mit der Forderung: „Ich brauche eine Lohnsteuerrückerstattung wegen Masturbation“. (Zitat: Die Zeit 1996)

Masturbation muss heraus aus der Illegalität und Anonymität, durch Aufklärung hin zu mehr Offenheit. Nur durch verbands- und vereinsmäßige Organisation kann Masturbation zur sportlichen Massenbewegung werden. Masturbation darf nicht nur den Besserverdienenden vorbehalten sein, die sich den Gang ins Sportstudio leisten können. Die Gründung eines Dachverbands für Masturbant(innen) ist dringend anzuraten. Als Namen für diesen Dachverband empfehle ich „MCM“ (Masturbations-Club-Mönchengladbach). Um Verwechslungen mit einem bekannten Münchener Schickeria-Beutelhersteller (Muschi-Club-München) zu vermeiden, ist eine klare Abgrenzung zu empfehlen. 

Sie zögern? Geht nicht, gibt’s nicht – Du bist Deutschland. Ich fordere Autofellatio und Autocunnilingus für Jedermann (oder jede Frau). Denn außer dem Trainingsaspekt kann die Masturbation dem weiblichen Wesen weitere Vorteile verschaffen. (Zitat: TAZ 1993)

Damit die im privaten Kreis ausgeübte Masturbation zu einem echten Freizeitsport werden kann, ist zu empfehlen, dass Personen aus Film und Fernsehen als Leitbilder aktiven Einfluss nehmen. Johnny Depp (Schauspieler) macht es überzeugend vor. Wird er zum Beispiel auf sein Alter, angebliche Affären oder sonstige Gerüchte angesprochen, ist der Hollywood-Star genervt und schlägt eine andere Freizeitbeschäftigung vor: Masturbation. Ich finde, das ist ein mutiger Rat, dem sich auch viele Politiker, Stars und solche die es werden wollen, anschließen sollten. 

Leider hat die Familienpolitik bis heute versagt, und nicht vor sexuellen Missständen in den Ehen gewarnt. Es gilt sogar als gesichert, dass die Masturbation wieder zunimmt und oft eine „Koexistenz“ mit dem Geschlechtsverkehr in der Beziehung führt. (Zitat: TAZ 1997). Mir wurde von einem Sir Peter Graham-Moon aus London berichtet, der einen 45.000 engl. Pfund Schaden erlitt, als seine Frau ihm die linken Ärmel von 32 Maßanzügen abschnitt. Mrs. Graham-Moon war von seinem sexuellen Desinteresse an ihrer Person so genervt, dass ihr zu der Schnittaktion nur die Worte: „Onanierer brauchen nur einen Arm“ einfielen. Die Kosten für die Wiederbeschaffung der teuren Maßanzüge hatte sie bei Ihrer voreiligen Aktion nicht bedacht. Ihr Anteil aus der gescheiterten Ehe wurde genau um diesen Betrag geschmälert. Schade, dass Mr. Graham-Moon nicht die guten Tipps für das Tarnen der Masturbation an der Seite der Partnerin (Quelle: Berliner Zeitung 2000) gelesen hat.

Aber auch die engagierten Masturbantinnen müssen die Verantwortung für ihre Liebe und Ehe allein und ohne familienpolitische Hilfe tragen. Qualifizierter Rat ist gesucht. Denn „bei der Masturbation fallen dann die ganzen Erwartungen, das anstrengende Drumherum weg“, wie die TAZ schon im Jahr 1997 schrieb. Falsch ausgeübt, kann Masturbation zu einem verhängnisvollen Trend werden und manche Ehe scheitern lassen. Denn „inzwischen ist die Konzentration auf Mittel zur Belebung der Ehe ganz eindeutig zu Gunsten von Artikeln zurückgegangen, die sich zur Masturbation eignen, und sei es der zu zweit.“ (Zitat: Die Welt 2001). Aber das ist seit vielen Jahren bekannt. Schon Sigmund Freud hat darauf hingewiesen, dass „Masturbation nachweislich den Charakter durch Verwöhnung verdirbt. Indem sie bedeutsame Ziele mühelos, auf bequemen Wegen, anstatt durch energische Kraftanstrengung erreichen lehrt“ (Die kulturelle Sexualmoral und die moderne Nervosität. 1908, Gesammelte Werke, Band 7, Seite 143) Zusammenfassend kann man also feststellen, dass Masturbation zwar praktisch und bequem, aber in der Ehe praktiziert, der Figur schadet. 
Aber das sind noch nicht alle Aspekte dieser gigantischen Massenbewegung. Einer Studie der Berliner Uniklinik Charité zufolge übertreiben es derzeit bis zu 500.000 Menschen in Deutschland gewaltig. Masturbation kann zur Sexsucht führen, die ebenso qualvoll wie etwa Spiel- oder Kaufsucht verläuft. Sie zerstört Existenzen, zerrüttet Familien und führt zu Straftaten. Die Suchtkarriere beginnt nach Angaben der Psychiater wie andere Abhängigkeiten auch. Die Kranken wenden immer mehr Zeit und Energie für ihre Befriedigung auf, ohne diese aber wirklich zu erreichen. Die Patienten verlieren nach und nach die Kontrolle über ihr Verhalten. Immer mehr Geld geht für Telefonsex und Pornografie verloren. Exzessive Masturbanten verlieren ihren Arbeitsplatz und der soziale Abstieg beginnt. Behandlungen und Resozialisierungsmaßnahmen sind schwierig und können sich über Jahre hinziehen. Nur rechtzeitige Aufklärung hilft. „Masturbation braucht nicht mit Schuldgefühlen beladen zu sein, kann aber eintönig werden und einsam machen, wenn sie als rein mechanische Stimulation der Genitalien zum Zweck des schnellstmöglichen Orgasmus ausgeführt wird.“ (Zitat: Die Zeit 1998) 
Daraus folgt, dass auch der Seminar- und Weiterbildungsmarkt boomen müsste. Viele tausende neuer Arbeitsplätze könnten, sofern staatliche Förderprogramme konsequent in Anspruch genommen werden, in naher Zukunft entstehen. Ist Masturbation nur als zen-buddhistische Übung vorstellbar? (Zitat: Süddeutsche Zeitung 2001) Ganz im Gegenteil: „Mehr Selbstbewusstsein durch Masturbation“ (Zitat: TAZ 1996) ist die Botschaft, die auch der Buchhandel gern hört. 
Abschließend fordere ich: Keine Affären mehr, Masturbanten brauchen keine Schmiermittel und Betriebsräte keine Lustreisen. Unterstützt unsere deutsche Wirtschaft. Zurück zur guten alten, ehrlichen Handarbeit Made in Germany. Zum Schluss meines erschütternden Berichts bleibt mir nur noch eine alte Handwerkerregel aus einem Abreißkalender von 1973: „Tue das Gute mit der Hand und nicht mit dem Mund“ (oder andersrum).

© Copyright 2006 by Raoul A Yannik 
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