Pressestimmen und Lesermeinungen

Rezension Stader Tageblatt
Stader Tageblatt

Geschichten und Anekdoten über Menschen, Plätze und Ereignisse gibt es in jeder Stadt. Und so kann man die Erzählungen aus „Mutter Flint mit dem Stint“ von Fred Lang auch dann mit Vergnügen lesen, wenn man nicht in Stade lebt, weil sie so ähnlich überall geschehen sein könnten. Und so mancher Ältere wird sich erinnern und erheitert denken: „So war es damals ja auch bei uns!“ 
Ein stilles Lesevergnügen, leicht und heiter und manchmal auch mit einem Augenzwinkern geschrieben. Erinnerungen an Originale, Menschen, die nicht berühmt, aber unvergessen geblieben sind, an Schulstreiche oder Häuser, an vor 50 und mehr Jahren übliche Regeln und Gepflogenheiten, denen sich pfiffige junge Leute zu entziehen wussten. Ein Buch, das auch an die kleinen Freuden einer Zeit, die zwar keine „gute, alte Zeit“ gewesen war, aber doch ihren eigenen Charme gehabt hat, erinnert. Ein wenig Nostalgie in unserer unpersönlichen und lauten Welt, in der es kaum noch solche Regeln gibt. Also eher ein Buch für Ältere. 
Wem es nicht immer um große Romane voller Spannung oder um berühmte Persönlichkeiten geht, der wird mit diesem Buch, das so liebevoll von Menschen und kleinen alltäglichen Ereignissen erzählt und damit wohl auch gegen das Vergessen ankämpft, sein Vergnügen haben. Zumindest wird er oft schmunzeln.

Ute Eppich, Walsrode

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Mir hat das inhaltliche durch und durch liebenswerte und auch im Äußeren schön gestaltete Buch mit seinen sehr interessanten und ansprechenden Photographien sehr gut gefallen. Es ist für mich eine herzwarme und manchmal auch nachdenklich stimmende Reise in die Vergangenheit, nicht nur für Menschen, die in Stade und Umgebung leben, sondern auch für Leute wie mich, die weit weg von der Küste wohnen, das Alte Land aber ein wenig kennen und lieben – womöglich, ja auf alle Fälle auch für solche, die das Alte Land lieben lernen werden, neugierig geworden durch das Buch und seine Bilder. 

So vieles schwang bei der Lektüre in mir an, auch eigene Erinnerungen und schon bekannte Berichte über „alte Zeiten“ hier im „Binnenland“ meiner Heimatgegend gesammelt, dabei auch eine gewisse Wehmut über Verlorengegangenes, angerührtes Nachsinnen über Schicksalswege und auch immer wieder fröhlich herbeigekitzeltes Schmunzeln. Beim Lesen wurde soviel vorm inneren Auge ganz real, die Ohren lauschten u.a. den fern erklingenden Walzermelodien und dem fröhlichen Gelächter in den Ausflugslokalen, das Herz bebte ein wenig mit bei allem und tut es noch. Der „Baum der Erinnerung“ wächst weiter auch jenseits von Stade und den alten Zeiten, das Buch hat seine Wirkung bei mir voll entfaltet. Nicht nur jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, sondern, wie ich immer wieder merke, auch jeder gut erzählten Erinnerungswelt.

Dass das Gedächtnis an Menschen, Orte und Zeiten und durchlebte Geschichte und deren Erkenntnisse nicht verloren geht, ja ganz lebendig bleibt, das ist auch ein Verdienst dieses schönen Buches. Für mich hat das Erhalten solcher Erinnerungen einen sehr großen Stellenwert. Auch dafür schreiben wir: Um in Worte zu gießen und zu bewahren, was im flüchtigen Zeitenwandel verloren zu gehen droht.

Barbara Lorenz, Schwabach

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Lieber Fred,
dein Buch war neben anderen Publikationen meine Nachttisch-Lektüre. So zwei drei Anekdoten schafft man auch dann noch, wenn einem schon beinahe die Augen zufallen. Du schreibst stilistisch formvollendet, äußerst humorvoll sowie sehr anschaulich und kurzweilig, mit großem Einfühlungsvermögen über Treffpunkte und Begebenheiten. Übrigens, meine Heimatstadt Lüneburg kommt ja auch vor und zwar in "Ein erfülltes Leben". Besonders amüsant war für mich die Geschichte "Tante Erna und der Boogie-Woogie-König". 

Renate Meißner-Gast, Lüneburg

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Hallo Fred,
ich kann meinen Vorschreiberinnen nur zustimmen: Ich habe mich sehr über die Storys in Deinem Buch amüsiert und gefreut. Man merkt es ihnen an, mit wie viel Liebe zur Heimat sie geschrieben wurden.Sie machen Lust darauf, sich selbst einmal in Stade umzusehen und nachzuvollziehen, was Du mit sehr viel Herzblut beschrieben hast. Viele der Geschichten erinnern mich natürlich an das, was ich selbst erlebt und in meinen Büchern verarbeitet habe. Vor allem die Nachkriegszeit hat mich vielleicht noch ein bisschen mehr geprägt als Dich, weil Du ja noch einige Jahre jünger bist. Die Streiche, die Du schilderst, kann man - glaube ich - am besten nachvollziehen, wenn man selbst diese verrückte Zeit erlebt hat. Aber auch  die Tanzstunden, die Mi-Pi-Bar, die "Hahnenstange" und natürlich Mutter Flint ... köstlich zu lesen. Und ich weiß endlich, was ein "Baumschließer" ist. Man lernt doch nie aus!
Über die Ausstattung des Buches brauche ich nichts zu sagen: Dein Buch und meine Bücher kommen schließlich aus demselben Verlag und es wäre ungerecht, wenn man dagegen etwas einzuwenden hätte.
Ich wünsche Deinem Buch jedenfalls einen tollen und vollen Erfolg, der bestimmt nicht auf sich warten lässt. 

Traudel Schmidt, Marburg

Rezension Mittwochsjournal des Stader Tageblatt
Mittwochsjournal des Stader Tageblatt

Rezension Harburger Rundschau
Hamburger Abendblatt/Harburger Rundschau

Rezension Kreiszeitung Buxtehuder Wochenblatt
Kreiszeitung  Buxtehuder Wochenblatt

Rezension Johannis-Journal
Johannis-Journal des Altenwohnheims Stade

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