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Nähere Informationen über die Estebrücke und den Fluss.

Luftbild   Google Map

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Seit dem Mittelalter war die Brücke in Estebrügge die einzige Querungsmöglichkeit im Unterlauf der Este und verhalf der nach ihr benannten Ortschaft zu stattlichem Wohlstand. Ursprünglich als Holländer-Zugbrücke ausgeführt, verbindet die heutige Drehbrücke die Jorker Ortsteile Estebrügge und Moorende. Die ca. 62 km lange Este ist ein linker Nebenfluss der Elbe in Niedersachsen und Hamburg/Harburg. Bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Este als Transportweg für Lastkähne und Schuten genutzt.
Auf der Este herrschte einst reger Gütertransport, besonders zwischen 1910 und 1939, zeitweise aber auch noch nach dem Zweiten Weltkrieg. In Buxtehude waren zahlreiche Industriebetriebe ansässig, die von dort aus ihre Waren verschifften. Insbesondere die Erzeugnisse der Mühlen und Ziegeleien wurden auf dem Wasserwege transportiert, ebenso das Obst der Altländer Bauern. Seit dem 17. Jahrhundert betrieben die Reeder an der Este Hochseeschifffahrt. Viele Schiffseigner ankerten ihr Schiff direkt hinter ihrem Wohnhaus an der Este. Auch heute noch haben in Buxtehude und in den Altländer Ortschaften entlang der Este zahlreiche Reedereien ihren Stammsitz, auf der Este selbst wird allerdings kein Güterverkehr mehr durchgeführt.
Der durchschnittliche Tidenhub (Differenz zw. Hoch- und Niedrigwasser) der Este beträgt etwa 4,70 m. Ebbe und Flut finden im Wechsel 2 mal innerhalb von 24 Std. statt.
Quelle: Wikipedia

Seit der Besiedelung des ALTEN LANDES an der Elbe hatten die Menschen Angst vor Sturmfluten und sie haben im Laufe der Zeit immer höhere Deiche an der Elbe und ihren Nebenflüssen errichtet. Doch immer wieder brachen sie und das Hochwasser überflutete weite Landstriche - mit schrecklichen Folgen für die Bewohner der betroffenen Gebiete!
Seit Neuestem müssen vor allem die Anlieger der unteren Este auch noch befürchten, dass bei länger anhaltendem Starkregen und einer mehrtägigen Schließung des Estesperrwerks wegen einer Sturmflut sich das Wasser in der Este gefährlich aufstaut, weil es nicht in die Elbe abfließen kann.

Für Binnenländer ist es übrigens nicht leicht nachzuvollziehen, dass sich das alles in mehr als einhundert Kilometern Entfernung von der Nordsee abspielt. 
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Hier einige Bilder

Foto
Geöffnete Brücke bei normalem Tidehochwasser.

Brückenwärterhaus
Brückenwärterhäuschen.

   Foto Handbetrieb
  Bis in die 1980er-Jahre wurde die Drehbrücke noch von Hand betrieben.

Urkunde                                         Fotos Innenansicht
                            Funkname: "Estebrügge Bridge Radio".                                                                                     Gerahmte Fotos im Inneren des Häuschens.
                            Standort: 53 Grad, 31', 12''  N  9 Grad, 43', 50''  E                                                                                   

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Wird das Deichvorland mit seiner Besiedlung künftig ein Überflutungspolder?
Eine Bürgerinitiative bemüht sich schon seit geraumer Zeit darum, endlich einen ganzheitlichen Hochwasserschutz an der Este zu erreichen.

Logo der IG-Este
Logo der IG-Este

Ihr wohnt in einem Überschwemmungsgebiet ………

In dieser Artikelserie setzen wir uns mit den Argumenten derjenigen auseinander, die die Schließordnung des inneren Sperrwerkes nicht anpassen wollen und die Anlieger im Regen stehen lassen. Ihr Gegenargument lautet:
„Ihr wohnt in einem Überschwemmungsgebiet und habt kein Anrecht auf Hilfe.“ Soll ins Deutsche übersetzt heißen: „Da ist es eben so“ oder „selber schuld.“

Hier Auszüge aus dem Grundsatzpapier:
"Die Interessengemeinschaft Este hat sich im Sept. 2013 gegründet, weil sowohl Planungsvorhaben an der Este sowie fortlaufende Aktionen des Deichverbandes 2. Meile die Lebensgrundlage unseres Wohnens an der Este im Kern in Frage stellen.
Wir - das sind 7 Ortschaften  entlang der Este - Moorende, Estebrügge, Königreich, Hove, Leeswig, Cranz und Neuenfelde - mit fast 300 Grundstücken und Häusern." ...
"Der Raum im Deichvorland unserer Orte mit geplanten Deichhöhen bis 4,00m soll als Überflutungspolder benutzt werden. Seit 1959 haben wir Sperrwerke an der Estemündung, die uns vor Überflutung durch Sturmfluten schützen und die Hochwasserpegel regulieren."

UNSERE  ZIELE UND FORDERUNGEN: HOCHWASSERSCHUTZ FÜR ALLE!

1. Gründung eines  regional übergreifenden Este – Unterhaltungsverbandes

2. Ganzheitliche Hochwasserschutzplanung für die Este von der Quelle bis zur Mündung.

3. Bau eines Querdammes und damit Rückhaltebeckens an der Obereste

4. Klärung der Finanzierung des Querdammes als überregionale  Gemeinschaftsaufgabe

5. Durchführung von Renaturierungsmaßnahmen im Este-Oberlauf.    Stopp  der Flächenversiegelung und Einleitungen an der Obereste.

6. Prüfung der Notwendigkeit eines weiteren Polders und eines  Mündungsschöpfwerkes im Rahmen eines Gesamtkonzeptes.

7. Verzicht auf die Wiederherstellung alter  Flutmauern entlang der Esteansiedlung.

Allgemein gilt: Hochwasserschutz geht vor!
Trotzdem sollen nur Maßnahmen ergriffen werden, die zum Hochwasserschutz  beitragen und nicht unnötigerweise unsere Ortsbilder zerstören!!

Hier noch der Link zur IG-Este >>>


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