Hörer- und Pressemeinungen:

Hallo Fred, 
herzlichen Dank für einen gemütlichen, stimmungsvollen Abend, den meiner Frau und mir deine CD beschert hat. Zusammen mit Räucherstäbchen, Kerzen und Wein - allerdings ohne „rassigen Körper“ - ist sie das passende Medium dazu. Es ist einmal ein ganz anderes Erlebnis als das Lesen, wozu man kaum diese Vorbereitungen betreiben dürfte. Gut finde ich die relativ langen Pausen zwischen den Stücken. Man gewinnt dadurch Zeit zum Ausklingen des vergangenen Textes und beginnt förmlich auf den neuen zu warten. Es sind zum Teil ja sehr anspruchsvolle Texte, die auch ein bisschen Nachdenken verlangen.
Martin Eberhard Kamprad

Lieber Fred,
inzwischen haben wir die CD zusammen angehört. Hier und da fühlten wir uns an Heinz Erhard erinnert, wenngleich in freizügigerer Manier ;-) So haben uns die "Häutchen" schwer inspiriert. Deine Texte gefielen uns schon beim Lesen gut. Deshalb will ich mich hier auf das CD-Spezifische konzentrieren:
Für mich war spannend zu erleben, wie ein Text sich verändert, wenn man ihn bereits gelesen hat und dann hört. Sobald jemand anders das liest, verschieben sich Betonungen oder Pausen und der Text bekommt einen neuen Charakter. So kommt z.B. die Pointe mit der Erbsensuppe in der Geschichte "Ton in Ton" beim Lesen viel deutlicher heraus.
Annette Schwindt

Lieber Fred Lang!
Kritisch, frech, frivol und charmant sind Ihre Texte, die durch Marlies Tauners Stimme so ein - und ausdrucksvoll vorgetragen werden.
Karin Hoffmann

Lieber Fred,
ganz herzlichen Dank für die CD!!!! Sie ist erste Sahne! Ein köstlicher, kunstvoller Hochgenuß, von den Texten und der Lesung her! Besonders gefallen hat mir vor allem "Vertrauliches Gespräch" und "Häutchen".  Und dann die flott-elegante Klaviermusik zwischendurch, die ich sehr mag und mit der ich groß geworden bin. Ganz toll!
Deine Barbara Lorenz

Lieber Fred,
heute kam deine CD hier an. Ganz herzlichen Dank dafür!!!
Ich habe erst kurz hineingehört, kann dir aber auch schon nach dieser winzigen Kostprobe eine erste Rückmeldung geben. Die Klaviermusik gefällt mir außerordentlich gut! Dass die Tonqualität teilweise nicht ganz zufriedenstellt, tut der Atmosphäre keinen Abbruch, eher im Gegenteil - es wird sogar eine ganz besondere, nostalgische Stimmung erzeugt, finde ich. Marlies Tauners Stimme und Rezitationskunst ist wunderbar! Toll, dass du sie für die CD gewinnen konntest, ein echter Glücksgriff!!
Kai Fischer

Freds Audio-CD "Erotik & Satire" (Gedichte und Geschichten) reiht sich ein in seine bereits vielerorts bekannte und  mit der audio-visuellen Tomaten-CD begonnenen Serie von Datenträgern, die äußerst Skurriles mit ungewohnt Lehrreichem verquicken.  Sie beginnt mit der erotisierenden Gefahrenverkörperung des weiblichen Weingeistes (warum heißt es eigentlich nicht die Wein, das wäre doch viel treffender bei dem Körperbau?).  Dann erfahren wir etwas über Freds merkwürdig-schrägen Museumsgeschmack: mit geradezu treffsicherer Zielstrebigkeit spürt er die skurrilsten Einrichtungen dieser Welt auf,  die so äußerst rare und selten dokumentierte Exponate beherbergen, wie z.B. den ,Tittengevstohl' (sicher vielseitig verwendbar, Not machte früher erfinderisch)  oder den  potentesten  (ausgestopften) Hengst aller Zeiten, der auf natürlichem Wege in 24 Jahren 1850 Nachfahren zeugen durfte, der Glückliche ...  (das war wohl vor der Zeit, als sämtliche modernen betriebswirtschaftlichen Aspekte respektive Doping  Einzug in die Massengenerierung von Zuchttieren Einzug hielten).  Wir erfahren weiterhin auf Freds CD, wie in der Ruhe die Kraft liegt, bzw. wie manche Dinge mehr vom Schein als vom Sein zehren ... Wir lernen das bedeutendste bildnerische Werk Freds aus seiner roten Periode sowie die aphrodisierende Wirkung der Farbe Rot  kennen. Auch ein bisschen Stoff aus Frankensteins Fauna-Labor wird uns geboten, Einblicke in tierisches Abgleiten in sogenannte Perversionen und was so an Mutationen durch  genetische Neuvermengungen entstehen kann. Während des fortschreitenden Hörvergnügens konnte ich nicht umhin, Spekulationen über Freds ehemaliges Berufsfeld anzustellen, denn die pädagogische Wirkung seines Blickes für das Außergewöhnliche entfaltet sich vollends, wenn wir seinen  philosophisch-ethischen Gedankengängen zum Thema Vegetarismus anhand lehrreicher Parallelen zu einem uns genetisch sehr nahestehenden Lebewesen, nämlich dem Schwein, folgen dürfen. Äußerst merkwürdig-befremdliche Vorgänge in einem Seniorenheim (auch hier lernt man wieder ganz nebenbei und unbemerkt etwas Geschichtliches, was zwar interessant, aber deswegen wahrscheinlich auch in normalen Schulbüchern nicht zu finden ist, geben uns zwischen den Zeilen Einblicke in die geheimen Wunschvorstellungen eines Autors, der in jeder Hinsicht mitten im Leben steht. Anhand weiterhin ganz nebenbei gestreuten biologischen Grundwissens  über die Anatomie des menschlichen Innenohres und der Nase erfahren wir, wie doch immer und ständig  beinahe jedes menschliche Körperteil auf nervlicher Ebene  mit dem Hypothalamus und den sekundären und primären Geschlechtsmerkmalen gekoppelt ist und sich in diesem Leben eben einfach alles  um das einzig und wirklich Wichtige dreht: die Liebe! Selbst neueste Erkenntnisse aus der Hirnforschung über die intelligenzfördernde Wirkung derselben bleiben da nicht außen vor. Diese immer auch lehrreichen sprachlichen Sequenzen werden verabwechselt mit wunderschönen nostalgisch-wehmütigen  Klavierklängen, die mich etwas altmodisch angehauchten Menschen lediglich am Ende der CD unangenehm stören, nämlich durch ihre dortige Abwesenheit. Die musikalische Untermalung ist sehr ansprechend  und würde  der  CD am Ende zu einem abgerundeteren Abschluss verhelfen. Und immer wieder  die Erkenntnis, dass Fred sich als Lieblingsgemüse eine Sorte auserkoren hat, die nicht umsonst in jedem ernährungswissenschaftlichen Ratgeber und modernen Kochbuch als das Wundergemüse schlechthin im Hinblick auf Gesundheit  gepriesen wird. Wer sich dann noch der Jahreszeit ensprechend auf Weihnachten einstimmen möchte, der sollte diese CD unbedingt hören! 
Franziska Röchter

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ZEITLUPE Monatsschrift für Kultur und Wirtschaft 

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Stader Tageblatt (MittwochsJournal)

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